Der Gemischte Chor Jaderberg (GCJ)


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Historie Gemischter Chor Jaderberg e.V. [306 KB]

 
 
 
20 Jahre Gemischter Chor Jaderberg e.V.
   
Festveranstaltung am 9. März 2013, Beginn 19.30 Uhr in der Aula des Jade-Gymnasiums Jaderberg, Schulstraße 12
 
 

Seit 20 Jahren gibt es den gemischten Chor Jaderberg e.V.. 1993 wurde der Chor von Talea und Ferdinand Emmrich ins Leben gerufen. Dabei hatte man zu Beginn nur einen Chorleiter und suchte sich erst dann die Sängerinnen und Sänger. Es kamen auf Anhieb über 20 Interessierte zur ersten Probe. Einige von ihnen sind auch heute noch dabei.

Im Laufe der Jahre hat es viele Veränderungen gegeben. Sowohl bei den Sängerinnen und Sängern als auch in der Ausrichtung des Repertoires. Dabei legt der Chor immer wieder Wert auf seine Vielfältigkeit. Der GCJ, wie sich der Chor gerne selber nennt, hat sich nie auf ein Genre festgelegt sondern bedient nach wie vor alle Musikrichtungen. Klassische Stücke werden genauso gesungen wie Musical-Melodien, Schlager oder Popsongs. Das alles mit viel Begeisterung und jeder Menge Spaß. Eine Fotoausstellung mit vielen Zeitdokumenten im Foyer des Jade-Gymnasiums noch einmal einige Höhepunkte aus 20 Jahren GCJ.

Nun ist also Chorgeburtstagjahr und das ist mit Sicherheit ein Grund zum Feiern. Und das hat der Chor auch schon mal getan. Am 9. März 2013 fand in der Aula des Jade-Gymnasiums der große Showabend mit Chören, bekannten Künstlern und jeder Menge Show und Tanz statt. Der GCJ wollte mal nicht das klassische Chorkonzert veranstalten sondern seinen Gästen eine bunte Mischung aus Gesang, Tanz und Show bieten. All das gehört doch auch irgendwie zusammen.

Mit dabei waren die Cheerleader der Feuerwehr Jaderberg, die mit ihrer atemberaubenden Performance dem Publikum ein ums andere Mal den Atem stocken ließ.

Die Oldenburger Musical-Schule STAGE AKADEMIE zeigte exklusiv in Jaderberg Ausschnitte aus ihrer aktuellen Musical-Produktion "Van Helsing" mit einem einfühlsamen Duett (Nicole Bieschke und Andy Behme) und der rasanten Schlussnummer des Werkes aus der Feder von STAGE AKADEMIE-Inhaben Markus Sobota, der sich gemeinsam mit Hauptdarsteller Andy Behme einen packenden Zweikampf lieferte. Unterstützt wurden sie dabei von fünf jungen Tänzerinnen des Ensembles, die in düsteren Vampir-Kostümen für die nötige Gruselstimmung sorgten.

Der heimliche Star des Abends war sicher der bekannte Sänger und Entertainer Jens Sörensen. Der international bekannte Künstler bezauberte mit seiner einzigartigen Frank-Sinatra-Story das Publikum und riss die Besucher in der vollbesetzten Aula immer wider zu Beifallstürmen hin. Hier und da sah man sogar in den Gängen einzelne Tanzpaare, die es bei der genialen Sinatra-Musik nicht mehr auf den Sitzen hielt.

Aber auch der Chorgesang kam nicht zu kurz. Allen voran der GCJ, der mit einem seiner ältesten Stücke (Sanctus) den Abend eröffnete. Das dabei der erste Ton nicht ganz saß, hatte offenbar Tradition. Schon beim 10-jährigen war das Selbe bei genau diesem Lied passiert, hieß es mit einem Augenzwinkern aus den Reihen des Chores. Nachdem sich die erste Aufregung gelegt hatte, beeindruckte der Chor mit seinen weiteren Liedern das Publikum. Modernes mischte sich mit klassischem. Besionders die Lieder "Mama Mia" von ABBA und "EinLied kann eine Brücke sein" von Joy Fleming begeisterten. Am Flügel wurde der Chor von Jesper Klein professionel begleitet.

Der Gemischte Chor Sandhatten, mit dem die Jaderberger seit einigen Jahren befreundet sind, hatte ebenfalls einen gelungenen Auftritt und gratulierte somit dem GCJ zum 20. Geburtstag. Den Jadern ist der Chor bereits durch seine Mitwirkung bei Adventssingen und anderen Konzerten bekannt. Auch hier führt Chorleiter Manfred Scholz den Taktstock. Das ermöglicht auch immer wieder gemeinsame Lieder beider Chöre. So auch an diesem Abend mit der Feststellung "Liebeskummer lohnt sich nicht".

Das Tanzstudio Let Dance aus Varel bot rasante Choreografien von Jump-Style bis Michael Jackson und hatte für die aktive Pause mit einer Zumba-Einlage zudem eine besondere Überraschung für das Publikum im Gepäck. Die Zuschauer waren nämlich zum spontanen Mitmachen aufgefordert und so verwandelte sich die Aula für ein paar Minuten in eine Sportarena.

Ein ganz besonderer Höhepunkt des Abends war sicher der Auftritt von GeCO (Gebärdenchor Oldenburg). Der Chor aus Oldenburg, bestehend aus hörbehinderten und gehörlosen Männern und Frauen vermochte es, das Publikum mit seiner einzigartigen Performance in Gebärdensprache immer wieder aufs Neue zu faszinieren.

Beim abschließenden Schlussbild und dem gemeinsam von allen Mitwirkenden gesungenen Lied "Singen baut Brücken" von der Sandhatter Liedermacherin Sybille Gimon, hielt es das Publikum schließlich nicht mehr auf den Stühlen. Tosender Beifall war der Lohn für ein abwechslungsreiches und sehr unterhaltsames Programm.

Moderator des Abends war Manfred Scholz, Chorleiter in Jaderberg. Im Hauptberuf ist er beim Oldenburger Lokalsender "oeins", der den Abend auch für das Fernsehen aufgezeichnet hat, als Redakteur und Moderator tätig. Er verstand es, als verbindendes Glied zwischen Akteuren und Zuschauern immer den Spannungsbogen zu halten und beschwingt durch den Abend zu führen. Er dankte auch allen Mitwirkenden sowie den Unterstützern und vor allem der Leitung des Jade-Gymnasiums, die die Aula zur Verfügung gestellt hatte.

Die Organisatoren hatten sich mächtig ins Zeug gelegt und das mit großem Erfolg. So erlebte Jaderberg einen durchweg gelungenen und imposanten Showabend, der vor allem eines ganz deutlich machte: Chormusik und große Unterhaltung gehen problemlos zusammen. Und das über die Generationen, unterschiedliche Stile und vielfältige musikalische Interessen hinweg. Denn: Singen baut Brücken...